Autoreifen und der Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex des Autoreifens wird auch Geschwindigkeitsklasse SI-Wert oder Speed-Index genannt. Er gibt die zulässige maximale Geschwindigkeit an, mit der ein Autoreifen benutzt werden darf. Diese wird an die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges angepasst. Missachtet man dies und nutzt falsche Reifen, macht man sich nicht nur eines Verstoßes der Straßenverkehrsordnung schuldig, sondern kann unter Umständen auch einen Reifenschaden riskieren, was zu einem gefährlichen Unfall führen kann.

Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen

Wenn Sie mit Ihren Winterreifen unterwegs sind, ist es wichtig, dass Sie die Höchstgeschwindigkeit der Pneus genau kennen.
Generell wird empfohlen, dass der Reifen den entsprechenden Belastungen und der Bauart des Fahrzeuges entspricht. Was die Belastung betrifft, dürfen Autos zum Beispiel nicht mit Motarradpneus gefahren werden oder umgekehrt. Auch müssen solche Reifen an dem Fahrzeug montiert werden, welche, die mögliche Höchstgeschwindigkeit tolerieren. Es wäre also keine gute Idee, wenn man einen Sportwagen, der ungefähr 300 km/h schafft, mit Reifen ausstattet, die nur eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h fahren können.

Kann man den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen ablesen?

Sowohl der Lastindex als auch der Reifen-Geschwindigkeitsindex müssen auf der Seitenwand des Reifens aufgedruckt oder eingeprägt sein. Doch das sollten nicht alle Angaben sein, die am Reifen vom Hersteller angegeben sind.

Die Reifenbreite: Die Felge des Autos zeigt an, welche Breite der Reifen haben muss, um verwendet werden zu können. In Millimetern wird die entsprechende Kennziffer dort angegeben.

Höhen-Breiten-Verhältnis: Die Breite und auch die Höhe des Reifenquerschnitts wird in ein bestimmtes Verhältnis gesetzt und dann als Prozentangabe auf den Autoreifen gedruckt.

Felgendurchmesser: Den Durchmesser gibt die darauffolgende Zollangabe der Felge an. Reifen und Felgen müssen auf alle Fälle füreinander beschaffen sein, um einen sicheren und perfekten Sitz garantieren zu können.

Reifenbauart: Mit einem Buchstaben wird die Bauart gekennzeichnet. Ein Radialreifen ist zum Beispiel durch ein R erkennbar und ein D zeigt den Diagonalreifen an. Es gibt auch Reifen, die mit Notlaufeigenschaften gekennzeichnet sind, die Buchstaben RF, stehen für diesen Reifen.

Das sind vier wichtige Grundwerte, die entweder auf den Reifen aufgedruckt sein müssen oder in Ihrem Fahrzeug-Dokument vermerkt sein müssen. Speedindex und Lastindex erkennt man als letzte Angaben in den Reihen der Kennzeichnungen. Der Ziffercode wird als Erster angegeben, während der Geschwindigkeitsindex als Buchstabe dargestellt wird.

Der Geschwindigkeitsindex des Reifens

Die Hersteller der Pneus sind dazu verpflichtet, dass sie ihre Produkte unterschiedlichen Situationen aussetzen, um zu sehen, ob die Reifen auch dem richtigen Sicherheitsstandard entsprechen. Die Belastbarkeit unter hohen Geschwindigkeiten ist dabei ein sehr wichtiger Punkt.

Grundsätzlich sollten alle Reifen eines Fahrzeugs einen etwas höheren Speedindex aufweisen, als vom Kfz zunächst nahegelegt wird.

Manchmal kommt die Frage beim Reifenkauf, die da lautet: Was bedeutet es wenn der Reifen zum Beispiel mit einem H als Index gekennzeichnet ist? Hier ist die Antwort: Diese Buchstaben auch Indexbuschstaben genannt, zeigen die zugelassene Höchstgeschwindigkeit Ihrer Pneus an. Bis zu einen bestimmten Punkt gilt, dass die Klasse der Reifen mit jedem Buchstaben ansteigt. Das heißt zum Beispiel, dass die Klasse B schneller fahren kann, als einer der mit einer A Klasse fährt. Diesem Schema halten die Indexklassen von A bis G stand, doch werden dabei die zwei Buchstaben H und I übersprungen.

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